Bild zeigt den Dialyseprozess

VIRTUAL
REALITY
in DER PD

Wie der Kopf den Bauch
schützen kann

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Oder wie VR die Heimdialyse sicherer macht.

Beobachtung

Heimdialyse, eine Dialysebehandlung durch den Patienten selbst, bedeutet ein großes Stück Freiheit. Allerdings kann diese Freiheit zu einer lebensgefährlichen Bauchfellentzündung führen – dann, wenn der Patient die Vorbereitung nicht sicher beherrscht oder die Hygienevorschriften verinnerlicht hat. Eine effektive Schulung der Patienten ist daher erforderlich, aber leider bisher nicht Standard.

Aufbau

Die übliche Schulung der Patienten und Pflegekräfte durch Videos haben wir in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachexperten durch ein Lernprogramm in Virtual Reality ergänzt: Der Patient erfährt räumlich und unmittelbar, worauf es bei der Heimdialyse ankommt. Bei der Übung kann er Fehler machen und wird durch visuelles, haptisches und akustisches Feedback auf die Feinheiten vorbereitet.

Erfolg

Die Patienten erlangen spielerisch die notwendigen Fähigkeiten zur Heimdialyse. In VR lässt sich der Lernerfolg gegenüber Trainingsvideos deutlich steigern – laut aktuellen Studien um bis zu 50%. Die Patienten lernen durch ihre eigenen Fehler, ohne sich dafür in Gefahr begeben zu müssen. Im Vergleich zu Schulungen durch Pflegepersonal bindet das VR Lernprogramm weniger Krankenhausplätze und personelle Ressourcen.

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Vorteile im Überblick

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Optimierte Standardisierung

Durch die Kooperation mit Experten und Nutzern wurde eine neue Standardisierung der Vorgehensweise entwickelt, welche über alle Prozessketten hinweg Einzug erhält. So entstehen Standards, welche die Fehleranfälligkeit reduzieren.

Bild zeigt Symbol für Sicherheit

Hohe Sicherheit

Bei der Gesundheit gibt es keinen Spielraum für Fehler. Im geschützten Rahmen der Virtuellen Realität dürfen Fehler gemacht werden, ohne dass jemand Schaden nimmt. Ein entscheidender Faktor um in Realsituationen fehlerfrei sein zu können.

Bild zeigt Symbol für Flexibilität

Individuelles Tempo

Jeder Jeck ist anders. Die Nutzer lernen im eigenen Tempo und aufbauend auf ihrem Wissensstand. Jeder weitere Lernfortschritt wird erst nach dem Ende des vorherigen Lernziels angegangen. So lernen Patienten unterschiedlichen Alters ohne Druck.